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Versteinerte Bäume

Es gibt Bäume aus Stein, die in allen Farben schillern und viele Millionen Jahre alt sind.

Wenn ein Baum stirbt, dann zersetzt sich sein Holz mit der Zeit durch Bakterien und Pilze und vermodert. Fehlt dazu der Sauerstoff, kann das Holz bei richtigen Bedingungen zu einem Fossil werden.

Damit Holz «zu Stein» wird, darf demnach keine Luft zum Holzstück gelangen. Das ist zum Beispiel der Fall nach einem Vulkanausbruch, wenn Baumstämme luftdicht mit Vulkanasche zugedeckt werden, oder wenn abgestorbene Bäume in einen Fluss gelangen und dann mit Schlamm, Sand und anderen Ablagerungen luftdicht bedeckt werden. Die Bäume liegen für sehr lange Zeit so, während das Wasser durch den Boden sickert und verschiedene gelöste Stoffe wie Mineralien transportiert. Das Wasser durchfliesst auch den eingebetteten Baumstamm, das Holz wiederum nimmt die Mineralien in seinen Zellen auf.

So wird das organische Holz nach und nach durch anorganische Mineralien ersetzt – die Struktur und die Form des Baumstamms bleiben dabei aber gänzlich erhalten. Durch diese Prozesse färbt sich das Holz rot, gelb oder braun, blau oder grün.

Versteinerte Bäume gibt es etwa in Griechenland, den USA, Deutschland, Namibia, Argentinien. (Quelle: simplyscience.ch)

Die Bilder sind aus dem Botanischen Garten in Basel, in dem mehrere versteinerte Baumstämme zu bewundern sind.

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